Sechs Mädchen und Jungen der Grundschule Edenkoben haben am 14. November an der internationalen "First Lego League junior" in der Donnersberghalle in Rockenhausen teilgenommen.

Vorbereitet und begleitet von ihren Coaches Lars Becker und Stephan Wöckel traten die Kinder die gut einstündige Anreise an. Viele Wochen lang hatten die "Weltraumpiraten" innerhalb und außerhalb des Unterrichts am Bau einer Mondstation gearbeitet. Zahlreiche Probleme mussten diskutiert und gelöst werden, z.B. das automatische Entladen einer Rakete, der Transport der Güter zur Station, die Sauerstoff- und Stromversorgung usw. Zur Steuerung mehrerer Modellteile programmierten die Kinder insgesamt vier Tablet-PCs, über die Motoren gesteuert und Fahrzeuge bewegt werden konnten.

In Rockenhausen angekommen, hatten die Weltraumpiraten zunächst Gelegenheit die Modelle der anderen 7 Teams kennenzulernen und auch die Vorbereitungen der älteren Schulteams für den Roboterwettbewerb am Nachmittag zu beobachten. In einer 15-minütigen Präsentation stellten die Kinder dann ihr eigenes Modell und seine Entstehungsgeschichte einer Jury vor.

Diese zeigte sich von den gefundenen technischen Lösungen, aber insbesondere auch vom geschlossenen Auftreten und der effektiven und reibungslosen Zusammenarbeit des Edenkobener Teams beeindruckt. Lohn waren eine Urkunde für "großartiges Teamwork" , ein Pokal für die Schule und eine Goldmedaille für jedes Teammitglied.

Die Arbeit mit technischen Baukastensystemen und Tablet-Computern wird an der Grundschule Edenkoben im Rahmen einer wöchentlich dreistündigen Atelierarbeit für alle Dritt- und Viertklässer angeboten. Das selbstständige Arbeiten und Problemlösen in diesem Unterricht fördert wichtige Schlüsselkompetenzen. Auch zeigt sich, dass Mädchen und Jungen sich abseits mancher Vorurteile gleichermaßen gerne und erfolgreich mit technischen Themen beschäftigen.

Im Team der Weltraumpiraten 2018 arbeiteten mit (Foto von links nach rechts): Leon Weisch, Jolie Le Retif, Leni Gies, Luca Bischoff, Finja Jendrzejewski und Moritz Ferner.